Sicher & einfach im Internet einkaufen – mit Ratenzahlung.net



Auf Ratenzahlung.net bieten wir eine umfangreiche Auswahl an Online-Shops, die diese bequeme Bezahlart akzeptieren und berichten über das „Für und Wider“ einer Ratenzahlung. Selbstverständlich werden von uns nur 100% sichere Shops unabhängig aufgelistet. Übrigens: Millionen von Kunden nutzen die Ratenzahlung Jahr für Jahr. Ein Produkt oder eine Dienstleistung via Ratenzahlung zu finanzieren, ist überhaupt nichts Schlimmes.

Das Team von Ratenzahlung.net wüscht Ihnen Viel Spaß bei Ihrer Online-Shopping-Tour!


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RatgeberTipps zum Thema Online-Shopping

Der Kauf von Produkten auf Basis einer Finanzierung, also die klassische Ratenzahlung, ist gerade in jüngerer Vergangenheit immer beliebter geworden. Die Vorteile liegen dabei klar auf der Hand: Ohne Kreditantrag und Wartezeit direkt zum Wunschprodukt – trotz fehlendem eigenen Finanzpolster. Na klar hört sich das gut an! Ist es auch! Aber nur dann, wenn man die Risiken und Gefahren dieser Art zu bezahlen genau kennt.

Ratenzahlung – was ist das eigentlich?

Im rechtlichen Sinne handelt es sich bei der Ratenzahlung um ein sogenanntes Teilzahlungsgeschäft. Das bedeutet, dass die Zahlung des gesamt fälligen Betrages in mindestens zwei (Teil)Raten zu erfolgen hat. Üblicherweise ist bei Abschluss eines Kaufvertrages der vollständige Kaufpreis in einer Summe fällig (Zug-um-Zug-Prinzip). Dementsprechend bildet die Ratenzahlung (oder auch Finanzkauf genannt) hier eine Ausnahme. Wichtig zu wissen: Als Käufer hat man keinen Anspruch auf Ratenzahlung. Die Ratenzahlung ist vielmehr ein Entgegenkommen des Verkäufers, trotz fehlender finanziellen Mittel trotzdem den Kaufvertrag einzugehen.

Nach dem Kaufvertragsrecht sind Teilzahlungen weder vorgesehen noch in den meisten Fällen zulässig. Aus diesem Grund wird prinzipiell bei jedem Ratenkauf auch ein Darlehen aufgenommen (das Darlehensrecht kennt die Möglichkeit der Teilzahlung).

Ein wenig Historie: Den Ursprung hat der Ratenkauf bereits im Jahr 1750 in London. Damals hat der Soziologe und Volkswirt Werner Sombart die Vorstufe des heutigen Ratenkredits entwickelt.

In der praktischen Umsetzung sieht das etwa wie folgt aus: Als Käufer geht man in ein Geschäft bzw. einen Online-Shop (wir von Ratenzahlung.net führen etwa 4.000) und füllt wie gewohnt seinen Warenkorb. Bei der Bezahlung entscheidet man sich dann nicht für eine klassische Bezahlmethode wie die Banküberweisung oder die Kreditkarte (VISA/MasterCard), sondern wählt „Ratenzahlung“ (sofern verfügbar). Die Abwicklung erfolgt entweder über den Online-Shop selbst oder (der Regelfall) es wird eine dritte Person meist in Form einer Bank dazwischengeschaltet. Sie gewährt dann indirekt ein Darlehen in Höhe des Kaufpreises und vereinbart die entsprechenden Rückzahlungsmodalitäten (monatliche Rate und Zinsen). Der Kunde bekommt die gekauften Produkte jedoch schon vorher, also direkt nach dem Kaufabschluss.

Bei der Ratenzahlung den Eigentumsvorbehalt beachten

Wichtig zu wissen ist, dass die Auslieferung der Produkte heutzutage fast immer unter Eigentumsvorbehalt erfolgt. Normalerweise fällt bei einem Kaufvertrag die sogenannte Übergabe und Übereignung zusammen. Bei der Ratenzahlung wird von diesem Prinzip abgewichen: Die Übergabe erfolgt sofort (Produkt wird geliefert), die Übereignung (das Eigentum an dem Produkt) erfolgt jedoch erst dann, wenn die letzte Rate bezahlt ist. Das bedeutet auch: Der Käufer darf das Produkt nicht zwischenzeitlich verkaufen, weil er daran kein Eigentum hat. Erst sobald die letzte Rate bezahlt ist, gehört es ihm. Achtung: Wer ein auf Ratenzahlung gekauftes Produkt vorzeitig selbst weiterverkauft, kann sich strafbar machen.

Vorteile und Nachteile der Ratenzahlung

Zweifelsohne bringt eine Ratenzahlung nicht nur Vorteile mit sich. Doch fälschlicherweise ist das Image der Ratenzahlung in der Bevölkerung allgemein schlechter als es sein müsste. Man sollte nämlich auch die vielfältigen Vorteile eines solchen Teilzahlungsgeschäftes nicht verkennen. Nachfolgend möchten wir einen objektiven Überblick über die wichtigsten Vor- und Nachteile der Ratenzahlung bieten:

Pro

Beginnen wir mit den schönen Seiten des Ratenkaufs. Gefällt ein bestimmtes Produkt, lässt es sich unproblematisch und ohne Wartezeit zu sich bestellen. Keine bürokratischen Kreditanträge der Bank, kein Warten auf das nächste Gehalt. Das ist natürlich verlockend. Selbst Dinge, die man sich unter normalen Umständen nicht leisten könnte, sind in einer humanen monatlichen Rate zu stemmen. Diese Flexibilität und der sofortige Zugriff auf diese meist teuren Konsumgüter sind die wohl wichtigsten Vorteile der Ratenzahlung. Auch dann, wenn zum Beispiel ein absolut notwendiges Haushaltsgerät wie die Waschmaschine kaputtgeht und man schnell auf ein neues Produkt angewiesen ist, kann die Ratenzahlung eine exzellente Lösung sein.

Außerdem erhält man sein Produkt, ohne vorab in Vorkasse gehen zu müssen. Gerade in Online-Shops ist das eine sehr gute Möglichkeit, etwaigen Nichtlieferungen oder Insolvenzen aus dem Weg zu gehen.

Empfehlung: Die Ratenzahlung empfiehlt sich prinzipiell (natürlich gibt es Ausnahmen) nur für wirklich notwendige Anschaffungen, nicht etwa für „Luxus“ wie einem teuren Urlaub. Auch sollte absehbar sein, dass man auch in der Zukunft noch die finanziellen Mittel besitzt, Monat für Monat für den Ratenkredit zu bezahlen.

  • Flexibilität
  • sofortiger Zugriff auf teure Konsumgüter
  • wichtige Anschaffungen allein nicht zu stemmen

Contra

Natürlich möchten wir auch die negativen Seiten dieses Teilzahlungsgeschäfts nicht unbeleuchtet lassen. So besteht hier bei unachtsamen Vorgehen nicht selten die Gefahr einer (unkontrollierten) Überschuldung. Dieser Fall tritt vor allem dann ein, wenn man sich zu oft für die Möglichkeit „Ratenzahlung“ entscheidet. Wir empfehlen deshalb: Vor jedem Abschluss einer Ratenzahlung detailliert prüfen, wie hoch die monatliche Belastung ist (für die gesamte Laufzeit) und ob diese neben den sonstigen Ausgaben (Miete, Auto, Versicherungen, Lebensmittel usw.) tragbar ist.

Im Zweifel gilt: Eher zu pessimistisch kalkulieren, als zu optimistisch.

Oberste Priorität hat beim Abschluss eines Ratenkredites die Disziplin des Kunden. Er muss sicherstellen, dass er die monatliche Rate problemlos zurückzahlen kann. Er muss dafür sorgen, dass die Zahl der Ratenkredite nicht Überhandnimmt (maximal 2-3 Ratenkredite nebenher sind sinnvoll).

Natürlich verführt eine Ratenzahlung tendenziell immer zum Kauf. Deshalb gilt der Grundsatz: Kein Produkt nur wegen der Möglichkeit, es „jetzt haben zu können“, zu kaufen. Wer nur wirklich Notwendiges über die Ratenzahlung finanziert bzw. nur das, von dem er weiß, dass er es sicher zurückzahlen kann, wird mit der Ratenzahlung definitiv viel Freude haben.

Darüber hinaus sollte man bedenken, dass die Möglichkeit des Ratenkaufes fast immer mit Gebühren bzw. Zinsen verbunden ist. Mit etwas Glück gelangt man jedoch an einen Händler, der eine attraktive 0-Prozent-Finanzierung anbietet. Hier zahlt man also nicht mehr, als würde man das Produkt sofort voll bezahlen.

  • Gefahr der Überschuldung
  • Verlust der Übersichtlichkeit
  • meist Zinsen

Alternativen zur Ratenzahlung

Gibt es andere Möglichkeiten, ein Produkt zu bekommen, wenn man das notwendige Geld nicht hat? Ja, die gibt es. Die Frage ist, ob diese Lösungen besser sind als der Ratenkredit. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, seinen von der Bank eingeräumten Dispositionskredit zu beanspruchen. Hiermit lassen sich wunderbar sofort Zahlungen vornehmen, sodass das Wunschprodukt bestellt, ganz normal bezahlt und dann ausgeliefert wird. Aber Achtung: Der Dispokredit ist nahezu der teuerste Kredit (meist etwa 10% Zinsen p.a.), den es gibt und nur für wirklich kurzfristige „Durststrecken“ sinnvoll (und auch nur dafür gedacht). Sinnvoll kann das zum Beispiel sein, wenn man gegen Ende des Monats eine neue Waschmaschine benötigt und in kurzer Zeit seinen Gehaltseingang erwartet. Ansonsten: Finger weg vom Dispokredit als Ersatz zum Ratenkredit!

Alternativ könnte man einen ganz normalen Kredit bei seiner Bank beantragen. Hierfür ist jedoch ein Kreditantrag und im Regelfall auch ein Termin mit seinem jeweiligen Bankberater Pflicht. Dementsprechend groß ist der bürokratische Aufwand (und meist auch die Kosten), sodass auch diese Alternative meist nicht wirklich gut ist, um als Ersatz für die Ratenzahlung zu dienen.

Verbreitung der Ratenzahlung in Online-Shops

Mittlerweile kann man in unzähligen Online-Shops per Ratenzahlung bezahlen. Allein auf Ratenzahlung.net listen wir etwa 4.000 Online-Shops auf, wo dies möglich ist. Egal, ob es um Technik, Mode, Wohnen oder Kinder geht: Ratenzahlung ist bei nahezu jeder Kaufabsicht ein Thema. Doch selten wird die Ratenzahlung vom Online-Shop selbst angeboten und durchgeführt. Entweder steht hinter dem Teilzahlungsgeschäft ein Kreditinstitut oder Anbieter wie Paypal oder Ratepay. Aber wie funktioniert die Ratenzahlung in Online-Shops bei diesen beiden Anbietern? Wir zeigen es

Ratenzahlung per Paypal

Seit kurzer Zeit bietet Paypal die Möglichkeit, in teilnehmenden Online-Shops auch via Raten zu bezahlen. Das funktioniert allerdings nur, wenn der Händler „Ratenzahlung powered by Paypal“ anbietet. Im Prinzip ist der Ablauf wie man ihn gewohnt ist: Man wählt im jeweiligen Shop die gewünschten Produkte, entscheidet sich dann für diese Zahlungsart und gibt seine persönlichen Daten (Name, Adresse, Geburtsdatum, Bankverbindung) ein.

Nun prüft Paypal selbst die Bonität (zum Beispiel via Schufa) und gibt dem Kunden entweder das „OK“ oder lehnt den Antrag ab. All das geschieht innerhalb weniger Minuten und ist deshalb extrem bequem und komfortabel für jeden Shopper. Und das Beste: Es fallen grundsätzlich keine Gebühren an (der Händler kann jedoch individuell welche festlegen). Die monatliche Rate wird dann entsprechend direkt von Paypal abgebucht. Die maximale Ratenzahlung beträgt 24 Monate.

Ratenzahlung per Ratepay

Ratepay ist ein Anbieter, der in Online-Shops vertreten ist, um hier den Kunden flexible Zahlungsmethoden (Rechnung, Vorkasse, Lastschrift oder Raten) anbieten zu können. Das Unternehmen gehört mittlerweile zur OTTO Group und hat seinen Sitz in Berlin. Im Prinzip ist der Ablauf hier nahezu identisch wie bei einer Zahlung über die Paypal-Ratenzahlung. Prinzipiell sind bei Ratepay Ratenzahlungen ab einem Kaufbetrag von 200 Euro möglich.

Die Laufzeit kann dabei zwischen drei und 36 Monaten flexibel gewählt werden. Als Dienstleister verlangt Ratepay für den Service der Ratenzahlung allerdings Gebühren. Diese sollte man auf jeden Fall vorab genau überblicken. Der Zinssatz liegt schnell bei deutlich über 15 Prozent p.a. Hinzu kommt eine Abschlussgebühr in Höhe von 3,95 Euro. Insgesamt kommen die Gebühren und Zinsen denen eines Dispositionskredites schon sehr nahe (wenn sie diese nicht sogar übersteigen). Wir raten daher eher von Ratepay als Möglichkeit der Ratenzahlung ab.